Collies of Hopeful Spirit
  Über uns
 

Wir, das sind meine Familie und ich, wohnen in Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz), genauergesagt in Mußbach, einem Ortsteil von Neustadt, geographisch gesehen liegt der Ort am Haardtrand, zwischen Bad Dürkheim und Landau.

                                   



Zu meiner Familie gehören mein Mann, unsere 3 Töchter sowie unsere kleine Colliefamilie, bestehend aus Mama Amira und den beiden Kindern Lexa und Ares.


Seit meiner Kindheit liebe ich Tiere. In meinem Elternhaus in der Nähe von Würzburg lebte mit uns ein Kater namens Mohrle und unsere Wellensittiche begleiteten uns viele Jahre.



Aber der Wunsch nach einem eigenen Hund wurde mir erst mit 22 Jahren erfüllt. Unsere Schäferhündin Asta bereicherte ab 1982 mein Leben. Sie war ein toller Familienhund, immer zum Spielen und Toben aufgelegt. Als ich 1985 in die Pfalz zog, musste ich schweren Herzens meinen Hund bei meinen Eltern zurücklassen, da in unserer Wohnung keine Tiere erlaubt waren. Sie begleitete meine Eltern noch 6 Jahre bis sie im Alter von 9 Jahren wegen starken epileptischen Anfällen eingeschläfert werden musste.




Erst im Jahr 2000 sollte sich wieder der Wunsch nach einem eigenen Hund
erfüllen. Ich entdeckte im Tierheim Neustadt zwei wunderschöne Collies. Es war Liebe auf den ersten Blick und nach 3 Tagen auf Probe zogen Elfie und Bärbel bei uns ein. Eigentlich hatten wir nicht vor, gleich 2 Hunde zu adoptieren, aber die beiden waren Wurfgeschwister und lebten seit ihrer Geburt zusammen. Jetzt im Alter von fast 6 Jahren konnte man die beiden nicht mehr trennen, also gab es für uns nichts zu überlegen, wir nahmen beide im Doppelpack.

Sie waren vom Vorbesitzer sehr gut erzogen worden, wir hatten großes Glück mit den beiden. Leider wurde im Herbst 2003 bei Elfie ein Milztumor festgestellt, der nicht mehr operiert werden konnte. Im Dezember 2003 mussten wir sie für immer gehen lassen.

Bärbel tröstete uns über den Verlust ihrer Schwester hinweg, aber wir bemerkten deutlich, dass sie immer 
ruhiger wurde und sich mehr und mehr zurückzog. Ich hatte Angst, sie nun auch noch zu verlieren. Sie war mittlerweile auch schon 9 Jahre alt. Wir beschlossen uns nach einem zweiten Hund umzusehen, damit Bärbel wieder Gesellschaft hatte. Es sollte natürlich wieder ein Collie sein.




    Nach Weihnachten stöberten wir im Internet und stießen auf die Seite der
    Züchterin Catrin Scholl mit ihren "Collies of Lionheart". Dort suchte gerade eine
    halbjährige Hündin ein neues Zuhause. Wir nahmen Kontakt auf und fuhren nach
    Neujahr nach Sigmaringen, um uns die kleine Amira anzusehen. Ich bemerkte
    gleich, dass Amira etwas Besonderes war und für Bärbel war dieser kleine
    Wirbelwind wie ein Jungbrunnen. Die Lebensgeister wurden in Bärbel wieder
    geweckt. Sie lernte im Alter von 10 Jahren von Amira noch das Ball spielen, das
    Herumtoben, das Zerreißen von Tüchern und wilde Verfolgungsjagden durch
    unseren Garten.  
    An dieser Stelle möchte ich Catrin Scholl herzlich danken, dass sie uns ihren
    Schatz anvertraut hat.
 
 
 


Bärbels Gehör ließ mit ihren mittlerweile 13 Jahren stark nach und das Schlafbedürfnis wurde jaden Tag größer, aber im Garten und auf den Spaziergängen waren die beiden ein eigespieltes Team und Amira ist Bärbel eine treue Freundin und Spielgefährtin geworden.






    Es war schon immer ein Wunsch von mir und
   meiner Familie gewesen, mit Amira einen
   Wurf zu planen und im Winter 2007 setzten wir diesen Plan nun auch in die Tat um. Ich stieß
   während der Suche nach einem passenden  Rüden für Amira auf die Seite der Collies vom
   Bopparder Hamm und entdeckte Ascan, der mich sofort begeisterte und faszinierte.
   Beide verstanden sich prima und die Bedeckung verlief ohne Probleme.







Im Februar 2008 brachte Amira daraufhin 7 gesunde Welpen zur Welt. 
 




    Es stand außer Zweifel, dass eines der
   Welpen bei uns bleiben durfte. Da wir ein Mädchen behalten wollten entschieden wir uns
   für die kleine Alexia und erweiterten unser Hundeteam von Amira und Bärbel um eine
   kleine freche Hundedame, die es faustdick hinter ihren kleinen Stehohren hatte.



   Die Vermittlung der Rüden unseres Wurfes verlief gut, denn 4 unserer Jungs fanden super
   nette neue Familien, bei denen sie zumeist
   einen neuen Hundepartner kennenlernten und auch bestens aufgehoben sind. Ares, der 5. Rüde, war Fremden gegenüber weniger aufgeschlossen und hielt sich bei Besuch eher im Hintergrund. So kam es, dass er übrig blieb, da keiner ihn haben wollte. Uns war er jedoch umso mehr ans
Herz gewachsen, dass wir uns eh nicht mehr von ihm trennen konnten.
Wir entschieden uns, Ares auch bei uns zu behalten.
So wuchs unser Rudel auf 4 Collies an.



Bärbel, die nie wirklich was mit den Welpen anfangen konnte (sie war ja schon eine richtige Hundeoma mit ihren 13 Jahren), hielt die Kleinen immer auf Distanz und brachte Ares und Lexa sehr schnell Manieren bei. Besonders Lexa verstand sehr schnell, dass man diesem griesgrämigen Monster besser fern bleibt und Respekt zollt. Bärbel war unangefochtene Rudelchefin und strahlte dies auch aus. An ihr konnten wir die Hundesprache perfekt ablesen, denn sie kommunizierte immer mit den anderen und sprach selbst mit ihren Blicken.

 


   Im Sommer 2009 traf uns ein schwerer Schicksalsschlag, denn Bärbel stand
   eines morgens schwankend auf und hielt sich nur noch mühsam auf den Beinen.
   Der später aufgesuchte Tierarzt diagnostizierte einen Schlaganfall.
   Da sie sich in den  nächsten paar Tagen nicht wieder erholte, entschieden wir
   uns, sie von ihrem Leiden zu erlösen. 
   Amira, Lexa und Ares verkrafteten ihren Tod recht gut, wir Menschen hatten
   etwas länger damit zu schaffen, da sie uns über die lange Zeit von 9 Jahren
   stets treu begleitet hat.



Heute besteht unser Rudel aus unserer kleinen Familie, die uns jeden Tag wieder aufs Neue mit lustigen Dingen überrascht. Lexa tritt in die Fußstapfen ihrer Mutter Amira, denn sie wird von meiner Tochter Anna im Agility ausgebildet und wir hoffen, dass die beiden auch kleine und größere Erfolge erreichen können. Ares, der Schmusen über alles liebt, ist die ruhige Seele und sorgt dafür, dass die Spaziergänge nicht zu kurz ausfallen, denn er braucht seinen täglichen Auslauf und Amira geht in ihrer Mutterrolle vollkommen auf. Zusammen sind sie einfach ein unschlagbares Team, das durch dick und dünn geht!



 
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